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Arginin und Muskelaufbau

Donnerstag, 06. Mai 2010

Arginin ist nicht nur für den Muskelaufbau eine sehr interessante und vielseitige Aminosäure. Arginin gehört bei den Erwachsenen zu der nicht essentiellen Aminosäure. (bei Kindern im Wachstum ist Arginin essentiell) Arginin ist besonders reich an Stickstoff und kann aus vielen Proteinen gebildet werden. Übrigens, wusste Sie dass Arginin 1895 erstmals aus Tiergeweihen isoliert wurde.

Was macht Arginin

Arginin ist an einer Reihe von Körperfunktionen beteiligt. Es ist ein Vorläufer für Stickoxid, das beispielsweise für die Regulation der Blutgefäße bzw. der Blutzirkulation und für die Übermittlung von Neuronen im Gehirn benötigt wird. Arginin verbessert die Pumpleistung des Herzens. Es trägt weiter dazu bei, dass verschiedene Hormone gebildet werden.

Arginin und der Nutzen im Bodybuilding

Arginin und der Nutzten für den Muskelaufbau im Bodybuilding

Arginin und der Nutzten für den Muskelaufbau im Bodybuilding

Arginin ist daran beteiligt, dass Wachstumshormone aus der Hirnanhangdrüse (Hypophyse), Insulin aus der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) und Noradrenalin aus den Nebennieren freigesetzt werden. Arginin ist für das Immunsystem wichtig, es verbessert die zelluläre Immunantwort, trägt zur Bildung von T-Lymphozyten bei und senkt deren Funktionsstörungen, und es regt die Phagozytose (Vernichtung von Fremdsubstanzen) an. Arginin trägt über seine Beteiligung an der Proteinsynthese bei Verletzungen, Operationen etc. zur besseren Wundheilung bei. Im Harnstoffzyklus der Leber wird Arginin in Harnstoff und in die Aminosäure Ornithin gespalten und kann auch aus dieser gebildet werden. Es befreit auf diese Weise den Körper von überschüssigem Stickstoff, der danach mit dem Urin ausgeschieden wird.

Welche Nahrungsmittel enthalten viel Arginin

Arginin ist reichlich in Nüssen und Samen, außerdem in Fleisch, Fisch und Getreide enthalten. Hoch dosiert in pharma Qualität kann man es als pures Arginin Pulver erwerben.

Für wem ist Arginin besonders interessant:

  • Leistungssportler
  • Patienten mit einem geschwächten Immunsystem
  • Patienten mit Verletzungen, Operationswunden
  • Patienten mit Arteriosklerose und Diabetes
  • Patienten mit einem Mangel an Wachstumshormonen

Wenn Arginin im Körper fehlt

Aufgrund der vielen Funktionen von Arginin im Körper kann ein Mangel den Verlauf von Krankheiten negativ beeinflussen. Wird Arginin ausreichend zugeführt, können sich viele Situationen in Krankheitszeiten verbessern.

Kann man Arginin überdosieren oder gibt es Nebenwirkungen?

Bis zu Dosen von 6 Gramm täglich wird Arginin in der Regel gut vertragen. Hohe Dosen können eventuell Diarrhoe auslösen. Wird Arginin und Lysin zusammen eingenommen, können sich diese beiden Aminosäuren gegenseitig behindern. Arginin sollte bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten, welche die Blutgefäße erweitern (z.B. Nitroglycerin-Präparate oder Viagra), nicht eingenommen werden. Bei verschiedenen Krankheiten, beispielsweise Migräne, Nierenproblemen und Lebererkrankungen, sollte die Einnahme mit dem behandelnden Therapeuten abgestimmt werden.

Arginin und der Bedarf im Sport

Arginin ist unter Sportlern und insbesondere unter Krafsportlern aus verschiedenen Gründen seit langer Zeit eine beliebte Aminosäure. Zu den Wirkungen von Arginin gehört, dass es die Durchblutung in der Muskulatur verbessert, was wiederum während des Trainings für einen intensiveren Pump sorgt. Die Folge davon ist, dass mehr Nährstoff in die Muskelzellen befördert wird. Eine Studie zeigt, dass Arginin die Kraftleistung im Training verbessern kann. Arginin ist der Hauptbestanteil der meisten Stickoxidprodukte (NO), die seit kurzem erhältlich sind.

Im Körper wird Arginin zu Stickoxid umgewandelt. Stickoxid wiederum ist eine Substanz, die zur Erweiterung der Blutgefäße führt. Ferner ist Stickoxid an der Weiterleitung von Nervenimpulsen beteiligt und kann sogar das Muskelwachstum fördern. Arginin fördert des Weiteren die Ausschüttung von Insulin und Wachstumshormon. Im Allgemein sind 3-5g Arginin zwei bis drei Mal pro Tag auf nüchternen Magen genommen ausreichend. Eine der Einnahmen sollte 30-60 Minuten vor dem Training stattfinden.